Go To Top

Valentin Erben, Cello

Valentin Erben, geboren 1945 in Pernitz in Niederösterreich, erhielt seine ersten musikalischen Anregungen im Elternhaus. Erster Cellounterricht in Augsburg bei Paul Freidel, einem Schüler von Julius Klengel.  Weitere Studien führten ihn zu Walter Reichardt nach München, Tobias Kühne nach Wien und zu André Navarra nach Paris.

Er ist Gründungsmitglied des Alban Berg Quartetts, das während der 38 Jahren seines Bestehens (1970-2008) die internationale Quartettszene entscheidend mitgestaltet hat.

40 Jahre lang hatte er eine Professur für Violoncello an der Musikuniversität in Wien und von 1993 bis 2012 eine Gastprofessur für Kammermusik an der Musikhochschule Köln.

Auf Einladung von Claudio Abbado war er Mitglied in dessen „Lucerne Festival Orchestra“ 

Seit Beendigung des Alban Berg Quartetts ist er oft Gast vieler Kammermusikensembles. Es entstanden CD-Aufnahmen mit dem Arditti Quartett, Artemis Quartett, Belcea Quartett und dem Quatuor Ysaye. Er ist Duo Partner von Shani Diluka, mit der er eben sämtliche Werke für Cello und Klavier von L.v. Beethoven einspielte. 

Valentin Erben spielt das berühmte Violoncello von Matteo Goffriller aus dem Jahr 1722 - „Ex – Pierre Fournier“ und „Ex – Yoyo Ma“ - welches ihm freundlicherweise von Merito String Instruments Trust GmbH zur Verfügung gestellt wird.

 

 

 Nicola Proksch, Sopran

 Nicola Proksch studierte bei Prof. Klaushofer Gesang an der Musikuniversität Wien. Ihre Ausbildung komplettierte sie bei Prof. Pappová in Ostrava, Tschechien. 2003 erhielt sie den Publikumspreis im Internationalen Operettenwettbewerb Nico Dostal, Österreich. 2010 gewann sie den Internationalen Wettbewerb Antonín Dvořák in Karlovy Vary, in der Kategorie Oper. Für ihr Debüt als Amina in La Sonnambula wurde sie von den Kritikern als „Entdeckung des Jahres 2014“ ausgezeichnet.

Ihr Operndebüt hatte sie 2005 als Dalinda in Händels Oper Ariodante.. Als Gast erschien sie als Königin der Nacht in W.A. Mozarts Die Zauberflöte 2007 in Niederösterreich und der Steiermark. In der Spielzeit 2008/09 war sie Mitglied des Opernstudios der Komischen Oper Berlin.

Seit 2008 ist sie als Gast an internationalen Opernhäusern zu hören. Als Königin der Nacht war sie unter anderem am Theater Bremen, dem Staatstheater Schwerin und der Volksoper Wien zu hören, in der Kinderoper „Papageno und die Zauberflöte“ auch an der Oper Leipzig. Als Ann Trulove im Rake´s Progess war sie am Nationaltheater Ostrava zu hören, als Amina in La Sonnambula am Staatstheater Kosice. Tourneen als Gilda in Verdis Rigoletto und Michaela in Bizets Carmen führten sie nach Japan. Als Najade in Strauss Ariadne auf Naxos, war sie an der Volksoper Wien, der Oper Leipzig, der Oper Hamburg, der Oper Zürich und im Rahmen des Bejing Musikfestivals in Peking zu hören.

Ihr Konzertrepertoire umfasst ua Haydns Schöpfung, Mozarts C Moll Messe und Requiem, Beethovens Ode an die Freude, Mendelssohns Elias, Griegs Peer Gynt, Orffs Carmina Burana. Mit diesen war sie unter anderem im Kammermusiksaal der Philharmonie Berlin und dem Stefaniensaal Graz zu hören. 2016 debütiert sie sowohl mit der Janacek Philharmonie Ostrava, als auch mit der Tschechischen Philharmonie in Prag.

Begeisterung erregte die Live Übertragung des Frühlingstimmenwalzers im Tschechischen Rundfunk mit dem Janacek Kammerorchester im Juni 2016.

 

 

 

Stefan Zenkl, Bariton

 

Stefan Zenkl studierte bei Leopold Spitzer an der Musikuniversität Wien und schloss
es 2004 bei Kurt Widmer an der Musikhochschule Basel mit dem Lehr-, wie
Solistendiplom ab.
2004/05 war der junge Österreicher Mitglied des Internationalen Opernstudios Zürich
und arbeitete in Meisterkursen mit Walter Berry und Inge Borkh.
Stefan Zenkl ist Preisträger der internationalen Sommerakademie in Salzburg 2003
und Semifinalist des ARD-Wettbewerbes 2003.
Von 2006 bis 2010 gehörte Stefan Zenkl dem Ensemble der Staatsoper Hannover
an, wo er die Rollen des Papageno (Die Zauberflöte), Dandini (La Cenerentola), Ping
(Turandot), Figaro (Le nozze di Figaro) und Don Fernando (Fidelio) verkörperte.
Darüber hinaus wirkte er bei den Uraufführungen von Detlef Glanerts Gesang des
Achill und Edward Rushtons Die fromme Helene mit.
Der österreichische Bariton war von 2011 bis 2013 Ensemblemitglied des
Staatstheaters Kassel und und erweiterte sein Repertoire um zentrale Partien,
darunter Guglielmo (Così fan tutte), Wolfram (Tannhäuser), Marcello (La Bohème),
Peter Besenbinder (Hänsel & Gretel) und Graf Danilo (Lustige Witwe).
Seit 2013 ist der Künstler freischaffend tätig. Gastengagements führten Stefan Zenkl
an das Opernhaus Zürich, das Staatstheater Wiesbaden, das Schlosstheater
Schönbrunn, die Bühnen der Stadt Gera, das Theater Magdeburg und zu den
Opernfestspielen St. Margarethen.
Als Konzertsolist trat Stefan Zenkl mit dem Münchner Kammerorchester, dem Basler
Kammerorchester, der Musica Antiqua Köln, dem L’Orfeo Barockorchester, der
Camerata Salzburg und dem SWR-Rundfunkorchester auf.
Zu seinem Repertoire gehören die zentralen Werke der Konzert- und
Oratorienliteratur, darunter die Passionen Bachs, zahlreiche geistliche Werke von
Mozart und Haydn, Handels Oratorien, Orffs Carmina Burana ebenso wie Brahms'
Ein deutsches Requiem.
Auch als Liedsänger ist Stefan Zenkl erfolgreich tätig und war mit den großen
Liederzyklen Schuberts und Schumanns ebenso zu erleben wie mit Brahms' Vier
ernsten Gesängen, Frank Martins Jedermann-Monologen oder Gustav Mahlers
Lieder eines fahrenden Gesellen, die er zuletzt bei den Kasseler Gustav-MahlerTagen 2013 unter der musikalischen Leitung von Adam Fischer aufführte.
In der Spielzeit 2014/15 war Stefan Zenkl als Papageno, Silvio in Pagliacci und als
Falke in der Fledermaus am Stadttheater Klagenfurt zu erleben.
www.zenkl.a

 

 

 

 

 

Emmanuel Tjeknavorian, Violine

  

Emmanuel Tjeknavorian wurde 1995 in Wien geboren und spielte mit sieben Jahren sein erstes öffentliches Konzert. Derzeit studiert er bei Gerhard Schulz an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien.
Er ist Preisträger des „Internationalen Johannes Brahms Wettbewerbs“ und als Vertreter Österreichs bei „Eurovision Young Musicians“. 2013 folgten 1. Preise beim Stefanie Hohl Violinwettbewerb und beim „V. Szymon Goldberg Award“. Als erstem Österreicher in der 35-jährigen Geschichte des Fritz Kreisler Wettbewerbs gelang ihm im September 2014 der Einzug ins Finale, wo er mit dem dritten Preis ausgezeichnet wurde. Zwei Monate später wurde er mit dem Casinos Austria Rising Star Award ausgezeichnet.
Neben Auftritten im Wiener Musikverein und im Wiener Konzerthaus hatte Emmanuel Tjeknavorian einige internationale Engagements; so trat er mit dem Münchner Kammerorchester, mit dem Sinfonieorchester Liechtenstein und bei seinem US-Debüt in der Boston Symphony Hall mit dem Boston Pops Orchestra auf.

 

 

Nikita Gasser, Organist     

Nikita Gasser wurde 1989 in Bozen (Südtirol) geboren. Seine erste musikalische Ausbildung erhielt er an der Musikschule seiner Heimatgemeinde Ritten zunächst im Fach Klavier. Im Jahr 2004 kam dann noch das Fach Orgel dazu, in welchem er in Bozen von Leonhard Tutzer unterwiesen wurde. Seit 2004 ist er als Organist seiner Heimatpfarre Lengmoos/Klobenstein tätig. Im Jahr 2007 studierte er am Bozner Konservatorium „Claudio Monteverdi“ auch noch zusätzlich Cembalo bei Alessandro Padoan.

Seit dem Wintersemester 2008 studiert er Orgel an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, wobei er der Klasse von Prof. Roman Summereder angehört, und im März 2013 sein erstes Konzertfachdiplom mit Auszeichnung abgelegt hat.

Er versucht sich auch stets musikalisch weiterzubilden, unter anderem in Meisterkursen mit Harald Vogel (Bremen), Brett Leighton (Linz), Michael Radulescu (Wien) Louis Robilliard (Lyon) und Bernhard Haas (München).

                                                                                                                                                                                             

Franz Ortner, Cellist

wurde im Jahr 1980 in Wien geboren und früh durch das musikalische Umfeld in seiner Familie geprägt. Im Alter von 11 Jahren verlagerte sich der Schwerpunkt vom Klavier immer mehr zum Violoncello. Nach vielen Studienjahren und ausgezeichneten Studienabschlüssen in Wien und Berlin bei Wolfgang Herzer, Martin Löhr, Wolfgang Boettcher, Tabea Zimmermann und dem Artemis Quartett trat er 2006 in Lissabon, Portugal die Stelle des Solocellisten des Metropolitan Chamber Orchestra unter dem bekannten Violinvirtuosen Augustin Dumay an. Diese Position hatte er bis 2009 inne.

Er ist  Preisträger des Internationalen Brahms Wettbewerbs 2004 und dem Cellowettbewerb „Gradus ad Parnassuum“ 2005. In den Jahren 2006 und 2007 war er Stipendiat der Lucerne Festival Academy unter Pierre Boulez. Als Solist trat er in letzter Zeit mit dem Kammerorchester Miskolc (Ungarn), der Philharmonie Bad Reichenhall (Deutschland) und dem Kammerorchester Rheinland-Pfalz (Deutschland) auf.                                                                                                                                                        2013 hat er mit dem Cellokonzert von Friedrich Gulda in Tallinn und Parnu, Estland mit dem „Estonian National Symphony debütiert.                                                                                                                                                                                             2011 erschien eine Live CD mit dem Cellokonzert von Antonin Dvorak mit dem Niederösterreichischen Kammerorchester. 2010 hat Franz Ortner eine CD beim französischen Label „Lyrinx“ mit Werken von Brahms, Fuchs und Kirchner mit Violoncello und Klavier (Carolin Boirot) veröffentlicht.                                                                                                                                                                             Seit Jänner 2009 ist er nun 1. Cellist des Esbjerg Ensembles, Dänemark, das als eines der wenigen Kammerensembles der Welt seinen zwölf Mitgliedern eine Fixanstellung bietet. Mit dieser Formation konzertierte er mit Ernst Kovacic, Steven Dann, Richard Lester, Beat Furrer, Alexei Lubimov und Sir Peter Maxwell Davis. Nebenbei gastierte er in nahmhaften Orchestern wie dem Musikkollegium Winterthur, dem Mahler Chamber Orchestra, dem Chamber Orchestra of Europe, Radio Symphnonie Orchester Wien und den Wiener Philharmonikern und als Solocellist beim Bournemouth Symphony Orchestra, England und dem Orchestre Le concert Olympique, Belgien.